Bauhof kein teurer Selbstzweck

Noch ist es nur ein Haufen Sand, der den Start eines großen Pirnaer Vorhabens symbolisiert. Doch schon in wenigen Tagen wird auf dem Gelände an der Ladestraße in Copitz-Nord weit mehr als auf ein paar Spaten passt bewegt. Für rund sechs Millionen Euro entsteht hier in nur wenigen Monaten ein hochmoderner Bauhof für Pirna. Er wird nach Fertigstellung im ersten Halbjahr 2027 das alte Domizil an der Dippoldiswalder Straße in den lange verdienten Ruhestand schicken.

Für die Mitarbeiter, die sich auf unserem Foto stellvertretend für alle anderen Kollegen aus städtischem Bauhof und Vollzugsdienst freuen, beginnt dann eine vollkommen neue Ära. Nicht nur, dass sich die Arbeitsbedingungen an sich signifikant verbessern, auch die Aufenthalts- und Sanitärräumlichkeiten entsprechen dann den modernen Standards, die die Menschen verdient haben, die Tag für Tag in unserer Stadt für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Egal bei welchem Wetter.

Für uns als Fraktion ist der offizielle Baubeginn ebenfalls ein Meilenstein. Wir haben die Initiative für den neuen Bauhof ergriffen, maßgeblich vorangetrieben und gemeinsam mit den Freien Wählern im Stadtrat durchgesetzt. Unser Dank gilt daher ganz speziell auch den Mitarbeitern in der Stadtverwaltung, die das Projekt engagiert begleitet und geholfen haben, Widerstände, die es leider auch innerhalb des eigenen Rathauses gab, im Sinne Pirnas zu überwinden.

Denn der neue Bauhof in Copitz-Nord ist kein teurer Selbstzweck, sondern elementarer Baustein zielgerichteter Politik für eine Stadt, die sich zu jeder Jahreszeit ihren Bürgern und den Gästen aus aller Welt von ihrer besten Seite präsentiert. Und dafür sind Sauberkeit und Ordnung nun einmal maßgeblich. All das ist Ziel unserer Kommunalpolitik. Dafür sind wir unter anderem gewählt worden. Und deshalb setzen wir um, was in unserem Wahlprogramm steht.

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