Gesegnete Weihnachten

Das Jahr 2025 ist fast vorüber und hinterlässt weiter wachsende Zumutungen, mit denen man zu Beginn der zwölf Monate nicht rechnen hätte können. Die größte Enttäuschung für die meisten dürfte dabei der Merz gewesen sein, der sich mittlerweile bis in den Dezember geschleppt hat. Einen politischen Klimawandel, auf den viele hofften, hat es trotzdem nicht gegeben – dafür wirtschaftliche und gesellschaftliche Verwüstung quer durch unser Deutschland.

In einem der früher reichsten und wirtschaftlich stärksten Länder, können plötzlich Straßenbauprojekte nicht mehr zu Ende geführt werden, wie jüngst auf der Struppener Straße geschehen, weil das Geld fehlt. Kaum noch eine Maßnahme, die nicht am seidenen Fördermittelfaden hinge. Um so erfreulicher, wenn es doch noch gelingt, lange vorangetriebene Vorhaben umzusetzen. So wird es in absehbarer Zeit für Pirna einen neuen, modernen Bauhof geben.

Ohne den Druck unserer Fraktion wäre das undenkbar. In anderen Bereichen hängen positive Entwicklungen in unserer Stadt zumeist mit privatem Engagement zusammen. Nicht ohne Grund haben wir für unseren Beitrag eine Aufnahme vom Dohnaischen Platz gewählt. Für dessen stimmungsvolle Gestaltung um die Weihnachtszeit sorgt eine Händlerinitiative mit ihrer leuchtenden Pyramide. Und so wie es aussieht, könnte bald der ganze Platz in neuem Glanz erstrahlen.

Die Bauarbeiten am Hotel „Schwarzer Adler“ haben begonnen. Läuft jetzt alles nach Plan, könnte hier bis 2029 ein komplett neues Ensemble entstehen, das den Dohnaischen Platz wieder zu einem belebten Ort im Herzen Pirnas macht. Auch dafür hat die AfD-Fraktion und besonders ihr Vorsitzender Bodo Herath gekämpft und wird es mit Blick auf die Neugestaltung des Platzes selbst auch weiter tun. Viel Überzeugungsarbeit, auf die wir uns aber freuen.

Gerade die Lücken in der weihnachtlichen Schaufensterdekoration zeigen, in der Innenstadt findet nach wie vor ein Prozess statt, den es dringend umzukehren gilt. Mit dem City Outlet Pirna (COP) sind es wiederum private Ideengeber und Initiatoren, die mit ihrem Engagement vielleicht eine Lösung anbieten, für die es bisher von niemandem einen ernstzunehmenden Alternativvorschlag gab. Nicht nur deshalb werden wir das COP im Stadtrat weiter positiv begleiten.

Das hängt auch damit zusammen, dass sich zwischen dem Outlet-Projekt und dem Vorhaben, die Landesgartenschau nach Pirna zu holen, eine Menge Synergien herauskristallisieren, die unsere Stadt ein großes Stück voranbringen können. Denn so verstehen wir unsere Aufgabe, Kommunalpolitik vorausschauend zu gestalten und die bestmöglichen Ergebnisse für Pirna und seine Zukunft zu erreichen. Uns dabei zu unterstützen und mitzumachen, darum werben wir.

Für die kommenden Weihnachtsfeiertage wünschen wir allen Pirnaern eine gesegnete, friedliche und besinnliche Zeit, um gemeinsam mit der Familie oder Freunden und guten Bekannten Kraft und Zuversicht für das kommende Jahr zu sammeln. 2026 wird mit nicht weniger Herausforderungen auf uns alle warten als sie das zu Ende gehende Jahr bereit hielt. Genießen wir also die Zeit „zwischen den Jahren“, freuen uns auf den Jahreswechsel und das neue 2026!

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