Der entscheidende Satz in der zweiten Antwort von Baubürgermeister Markus Dreßler (CDU) lautet, „in der Praxis haben die Mitarbeiter die beiden Lastenräder nicht angenommen“. Kurz: Der Wasserkopf in der Verwaltung hat mal wieder den Traum von der Klimarettung aus Pirna heraus geträumt und der zerplatzte schnöde am harten Bauhofalltag. Derber formuliert, die Mitarbeiter haben offenbar den Mittelfinger gezogen.
Der Rest von Dreßlers Antwort ist teure, genauer, mehrere tausend Euro teure Folklore, weshalb sich die eingangs erwähnte Schadenfreude verbietet. „Sollte sich die Nutzung nicht intensivieren ist vorgesehen, das Lastenrad zu veräußern.“ Von so einem verlustreichen Ende ist auszugehen. Denn statt mit den Mitarbeitern „täglich vom Rathaus zum Bauhof zu sausen“ (SZ Pirna), rauschte das Rad schnurstracks in den Keller.
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