Warum es „Stadtratsarbeit“ heißt

Bösen Zungen zufolge soll es in längst vergangenen Tagen eine Stadträtin gegeben haben, deren Sicht auf die Tätigkeit im wichtigsten Gremium der Stadt simple war: „Es reicht anwesend zu sein und die Hand zu heben.“ Sollte diese Überlieferung stimmen, wäre die damals gescheiterte Oberbürgermeisterkandidatur und die Nichtwiederwahl in den Stadtrat die passende Antwort gewesen.

Das höchste Ehrenamt in Pirna bedeutet mehr. Für die AfD-Fraktion und jedes ihrer Mitglieder heißt das Stadtratsmandat, sich der Verantwortung für Pirna jederzeit bewusst zu sein und sie gern zu tragen, Entscheidungen gründlich vorzubereiten, Ideen gemeinsam zu entwickeln und beides mit den Partnern im Stadtrat – insoweit möglich – abzustimmen. Dafür haben wir unsere Fraktionssitzungen.

Am vergangenen Dienstag war es einmal mehr soweit, schließlich steht kommende Woche die erste Sitzung des Stadtrates nach der Sommerpause auf dem Plan. Dessen Tagesordnung hat es in sich. Zwei Beispiele, die für uns wichtig sind: Wir wollen, dass Pirna seine Schulbücher künftig aus Buchhandlungen in unserer Stadt bezieht und wir möchten die Baumschutzsatzung für die Bürger vereinfachen.

Beides verantwortungs- und sinnvolle Vorschläge, die es allerdings gegen zähen Widerstand verschiedenster Seiten durchzusetzen gilt. Wir sehen aber in beiden Fällen die deutlich besseren Argumente auf unserer Seite und sind zuversichtlich, diese Ziele kommende Woche gemeinsam mit FREIE WÄHLER-Pirna und den Pirnaer Bürgerinitiativen im Stadtrat auch erfolgreich durchgesetzt zu bekommen.

Foto: (v.l.n.r,) Fraktionsmitglieder Oliver Schulz, Stan Krumbholz, Andreas Thiele, Michael Steffen, Dolph Haupt, Fraktionsvorsitzender Bodo Herath. Nicht im Bild: Steffen Seiffert, Patrick Reinert, Katrin Lang .

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